Natürlich ist jede Hochzeit etwas Besonderes, vor allem für das jeweilige Brautpaar. Aber auch für uns als Videografen ist jeder Auftrag neu und spannend. Trotzdem hat sich mittlerweile eine gewisse Routine eingespielt:

Samstagmorgen, 10 Uhr, gleich geht es los.

Vielleicht sind wir bereits am Vortag angereist, haben uns bei Gelegenheit schonmal alle Locations von außen angeschaut und die Technik ist sowieso längst vorbereitet. Das heißt alle Akkus sind geladen, alle Speicherkarten leer und alles funktioniert so, wie es soll.

Wurden Drohnenaufnahmen gebucht, sind wir eine bis eineinhalb Stunden vor Beginn der Trauung vor Ort. Zuerst starten wir dann die Drohne und machen ein paar schöne Aufnahmen, bevor der Aufbau in der Kirche bzw. Location losgeht. Meist treffen wir dort auch den Fotografen, den Pfarrer bzw. Standesbeamten und evtl. die Musiker an. Für Absprachen mit allen Beteiligten, sowie den sinnvollen Aufbau von zwei Kameras auf Stativen, einem Gimbal, einer Actioncam, sowie einem Audiorekorder (ebenfalls auf Stativ) ist nun noch genug Zeit.

Die Trauung wird in der Regel also mit drei Kameras parallel gefilmt, sodass mehrere Perspektiven entstehen. Wir sind hierfür zu zweit vor Ort, sodass jeder seinen festen Standort hat und wir uns während der Trauung nicht großartig bewegen müssen. So wird die Zeremonie möglichst wenig gestört und auch die Absprachen mit anderen Dienstleitern (Fotograf, evtl. Band, …) gestalten sich einfacher.

Nach der Trauung übernimmt Daniel dann die Filmaufnahmen alleine mit einer Kamera.
Während er das Brautpaar zur Gratulation und zum Sektempfang begleitet, baut Anja in der Kirche die restliche Technik ab. Anschließend begleiten wir Fotograf und Brautpaar zum Fotoshooting oder es geht direkt zur Location, wo wir die restlichen Highlights des Tages festhalten. Hierfür nutzt Daniel nur noch eine Kamera auf einem Gimbal, sodass er schnell überall sein kann. Sind wir beide gebucht, bewegen wir uns natürlich sinnvoll verteilt zu zweit mit jeweils einer Kamera. Ab und zu wird auch noch die kleine GoPro aufgestellt, um eine zweite bzw. dritte Perspektive zu erhalten. Bei Reden oder Spielen wird zusätzlich der Ton aufgezeichnet.

Meist endet ein Hochzeitstag für uns gegen 24 Uhr mit dem letzten Programmpunkt (Feuerwerk, Luftballons, Schleierabnahme, …).
Und dann geht am nächsten Tag schon die Nachbearbeitung los…

  • Veröffentlicht am 30.05.2019
  • Anja Sauerland

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